Back to the Music

„Wenn man doch nur Mozart persönlich treffen könnte, das wär’s!“

So durften die Zuschauer in der Zenngrundhalle den Protagonisten unserer diesjährigen Produktion am 12. und 13. April kennenlernen. Das Motto in diesem Jahr lautete: „Back to the Music – Eine Zeitreise durch die Musik“.

Wenn Sie jetzt denken: „Zeitreisen gibt es doch gar nicht!“, dann haben Sie vermutlich keine Karte mehr für das Frühjahrskonzert 2019 ergattert. Denn das Zenngrundorchester unter der musikalischen Leitung von Matthias Zippel und der künstlerischen Leitung von Lucas Sulzer und Theresa Fröh hat bewiesen:

Doch, das gibt es!

Der Musiklehrer und selbsternannte größte Mozart-Fan der Welt Prof. Dr. Theophilius Zweistein (gespielt von Alexander Heubeck) hatte es aber auch nicht leicht: Seine Schüler saßen nur noch gelangweilt im Unterricht und wollten einfach nicht erkennen, welch Genie Mozart war und dass seine Musik besser als alles je Dagewesene ist. Ihm blieb deshalb nichts anderes übrig: Er machte sich an den Bau einer Zeitmaschine, um Mozart aufzusuchen und mit in seinen Unterricht zu bringen. Auf diese Weise – da war er sich sicher – würden seine Schüler endlich „Zurück zur Musik“ finden!

 

Gesagt – getan:

Nach einem glänzenden Auftakt des Zenngrundorchesters mit der Titelmusik aus dem Film Zurück in die Zukunft ging es für Zweistein los. Mit seiner Tochter Allegra (Daniela Beyer) und dem Orchester im Gepäck machte er sich auf die Reise durch die Zeit. Ziel: 1787, das Jahr, in dem Mozart Die kleine Nachtmusik komponiert hat.

Doch es kam, wie es kommen musste:

Die Zeitmaschine wollte nicht so recht funktionieren und so landeten die Musiker und der verrückte Professor mal in den 40er-Jahren in Amerika (Big Band Spectacular), mal in der Romantik (Kennen Sie Strauß?), mal vor laufendem Fernseher in einem Wohnzimmer der 60er-Jahre (Bugs Bunny and Friends) und einmal auch mitten in der Renaissance (Renaissance Suite), wo ihnen sogar ein recht aufdringlicher Zeitgenosse (Laurin Kerntke) über den Weg lief.

 

Als wäre das nicht schon genug…

… ging eine Zeitreise so gründlich schief, dass das komplette Orchester verjüngt wurde! In Person des Nachwuchsorchesters (in Sprechrollen: Samantha Schatz und Frieder Weidner) gelang es den Musikern, den jungen Zweistein in seiner Studienzeit ausfindig zu machen. Mit dessen Hilfe und durch musikalisches Aufladen der Zeitmaschine unter der Leitung von Birgit Wehr (u. a. The Pink Panther Meets the Flintstones, Dancing Queen und Toccata in D minor) gelang glücklicherweise die „Wiederherstellung“ des Orchesters.

Dann endlich, nach viel Pleiten, Pech und Pannen, war es geschafft:

Zweistein traf endlich auf Mozart (Mattis Goßler). Doch das heiß ersehnte Treffen lief alles andere als glatt: Mozart hatte gar keine Lust, mit ins Jahr 2019 zu kommen!

Allegra sah nun ihre Zeit gekommen:

Auf eigene Faust machte sie sich mit der Zeitmaschine selbst auf die Suche nach einem Künstler, der Zweisteins Unterricht retten sollte. Zu dessen großer Überraschung trat nicht etwa Robert Schumann (Träumerei) aus der Zeitmaschine, sondern die Backstreet Boys (Mattis Goßler, Laurin Kerntke, Frieder Weidner und Sarah Ranzenberger), die gemeinsam mit dem Zenngrundorchester ihren Hit I Want It That Way zum Besten gaben.

Die Schüler waren so begeistert, dass sogar unser Professor zugeben musste:

„Das hätte Mozart nie und nimmer geschafft!“.

 

An dieser Stelle möchten wir noch ein großes Dankeschön aussprechen an unsere Helden im Hintergrund: Julien Nohe (Lichttechnik), Kilian Bock (Tontechnik), Samantha Bogner (Kostüme und Maske), Jasmin Redelberger (Choreographie), Gabriele Keil (Gestaltung Print) und Thomas Batari (Organisation).

Vielen Dank außerdem an unsere Sponsoren: Sparkasse Veitsbronn, Espressone, Maler Nowak, Petras Grillshop, Veitsbronner Metzger, Edeka Landauer, Elektro Förster, Linden Apotheke, Autohaus Richter & Zech, R&H Sicherheit und Blümm Immobilien. Besonderer Dank gilt des Weiteren der Gemeinde Veitsbronn für die großartige Unterstützung.

 

 

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